1. Fastensonntag, 21. Februar 2021

In der Wüste ist Wasser nötiger als Brot. Nach seinem vierzigtägigen Fasten entgeht Jesus der Versuchung, Steine in Brot zu verwandeln. Auf Wasser jedoch kann er die ganze Zeit nicht verzichten. Unvergleichlich beschreibt Antoine de Saint-Exupéry (1900–1944) in seinem Roman „Wind, Sand und Sterne“ die Bedeutung des Wassers für uns Menschen: „Wasser, ... man kann dich nicht beschreiben, ... Es ist nicht so, daß man dich zum Leben braucht: du selbst bist das Leben! Du durchdringst uns als Labsal, dessen Köstlichkeit keiner unserer Sinne auszudrücken fähig ist. Durch dich kehren uns alle Kräfte zurück, die wir schon verloren gaben, ... Du bist der köstlichste Besitz der Erde. Du bist auch der empfindsamste, der rein dem Leib der Erde entquillt.“

Wie erklänge mein Hymnus an das Wasser?

Sonnengesang

Sonnengesang 1