Der ängstliche Stubenhocker

Wer nicht weiß, wo er zu Hause ist, verliert sich auf Reisen. Vielleicht erleben wir Reisen auch als eine Art Versprechen auf ein noch nicht gelebtes Leben. Wer aber vor sich selbst flieht und sein Leben als Stubenhocker verbringt, weil er Angst vor dem Fremden in sich hat, kommt nie ans Ziel. Es geht um die Suche nach dem verlorenen Selbst im Fremden, die Reise in den inneren Raum. Wir kom­men zu uns selbst nur durch die Begegnung mit dem Fremden. Das Fremde ist ein anderer Zustand für die verleugneten und verdrängten Anteile des Selbst.

Wage ich es, diese kennenzulernen?