1.4.2020

Die Welt nach Corona

Der Jesuit und Philosoph Pierre Teilhard de Chardin (1881-1955) prägte den Begriff „Noosphäre“. Er verstand darunter eine Art Weltgeist, der sich um die Erde legt und die Evolution der Menschheit vollendet. Das war in den Zwanzigerjahren des 20. Jahrhunderts natürlich noch reine Theologie.

Inzwischen erweitert die neue Medientechnologie die Sinne und Organe des Menschen. Es legt sich eine geistige Membran um die Erde.

Die die gesamte Erde betreffende Klimasituation hat die Jugend hellhörig gemacht und sie durch ihre Aktionen weltweit vereint. Es braucht aber die Einsicht aller Menschen auf dieser Erde, wenn diese nicht völlig unbewohnbar werden soll.

Aber auch die Bedrohung durch das gefährliche Corona-Virus, das alle Menschen auf dem Erdball erfassen kann und sich ohne Rücksicht auf alt oder jung, arm oder reich ausbreitet, schafft ein neues Gefühl des Verbundenseins und des Zusammengehörens unter den Menschen, das sich in immer vielfältigerer Weise äußert. Der Trend- und Zukunftsforscher, Publizist und Visionär Matthias Horx (* 1955) hat daraus bereits Ideen für „Die Welt nach Corona“ entwickelt.

Siehe auch „Die große Pestepidemie 1382“ von Henning Stoffers (* 1944) und den Artikel von Charles E. Ritterband (* 1952) „Va pensiero“ auf „Goldenen Schwingen“ im Cyberspace.