Gedanken zu Lesefrüchten (26.4.2021)

Wenn ich etwas Neues sehe, bringe ich es manchmal mit etwas mir Bekanntem in Verbindung. So ist es auch beim Lesen. Das Gelesene kann etwas zum Ausdruck bringen, was ich schon immer gedacht habe, nur so noch nicht formulieren konnte. Gleichzeitig entsteht ein Nachdenken, das mich zu weiteren Erkenntnissen führt.

„Gott darf keinen Körper haben“

Unter dieser Überschrift führte Ute Cohen in der Wochenzeitung Die Tagespost vom 13. August 2020 ein Interview mit der Kabarettistin und Autorin Lisa Eckhart über deren Buch „Omama“, Zsolnay 2020, 384 S., 24,00 €

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Wie recht Lisa Eckhart hat. Aber wir möchten uns Gott vorstellen und landen häufig bei einem alten Mann mit Bart. Gott ist für uns nicht vorstellbar, aber erfahrbar. Wenn wir aufmerksam sind, erleben wir IHN in mancherlei Begebenheiten. Kein Mensch hat Gott je gesehen, wohl aber erfahren, wie zum Beispiel Mose im brennenden Dornbusch (Ex 3,2).