14.10.2020

„Grenzorte des Verstehens“

Der diesjährige Nobelpreis für Physik würdigt die theoretische Erforschung Schwarzer Löcher und den Nachweis eines solchen Giganten im Zentrum der Milchstraße.

Schon lange wird von Schwarzen Löchern im Weltall gesprochen. Nun haben die drei Wissenschaftler Reinhard Genzel, Andrea Ghez und Roger Penrose für ihre Forschungen den Nobelpreis bekommen.

Unter diesen Überschriften beschrieb Sibylle Anderl in der F.A.Z. Nr. 233 vom 7. Oktober 2020 die Geschichte der Erforschung dieser Phänomene.

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In der Vorstellung unserer Vorfahren war die Erde eine flache Scheibe, über die sich der Himmel wie eine Käseglocke wölbt.

Der Himmelsgucker - Holzstich von Camille Flammarion 1888

Dann fand man heraus, daß die Erde eine Kugel ist und damit natürlich die Mitte von allem, was man am Firmament sehen konnte.

Schließlich kam die Enttäuschung, daß die Erde um die Sonne kreist und sie also nicht der Mittelpunkt des Weltalls ist.

Durch die Entdeckung der Milchstraße und des Kosmos kam die Frage auf, ob es neben unserem Universum noch weitere gebe.

Schwarze Löcher werden schon seit langem vermutet. Nun haben die drei Wissenschaftler deren Existenz bewiesen.

Jetzt gilt es, vor diesem Hintergrund die Schöpfungsberichte der Bibel (Gen 1,1-2,4a) zu verstehen.