Hänsel und Gretel – Adam und Eva

Gedanken zur Vertreibung aus dem Paradies und zum Grimmschen Märchen „Hänsel und Gretel“ von Hans-Karl Seeger

 

 

 

 

 

 

 

War es eine Vertreibung aus dem Paradies, von der die Genesis erzählt? Oder eher eine Befreiung? Das vielleicht bekannteste deutsche Volksmärchen „Hänsel und Gretel“ gibt Anregungen, die Frage zu lösen.

Märchen als Wegweiser

Märchen ähneln in ihrer vielschichtigen Symbolik der Welt der Träume. Man kann sie als Kollektivträume der Menschheit betrachten. Die Analytische Psychologie versteht Märchen als symbolische Darstellungen allgemeiner Lebensprobleme. Märchenheldin und Märchenheld durchlaufen psychische Entwicklungsprozesse, müssen in Konfliktsituationen nach Bewältigungsformen und Lösungen suchen. Märchen spiegeln Lebenskonflikte und Reifungskrisen, sie bieten in verschlüsselter Form Hilfe für den lndividuationsweg, für Sinnsuche und Sinnfindung in schicksalhaften Lebenssituationen. Sie können trösten und ermutigen, die eigenen schöpferischen Kräfte zur Lebensbewältigung zu aktivieren.

 

Familien_HänselGretel (1)

 

RCO01A19

 

Artikel Märchentage