Impuls zum 20. Sonntag im Jahreskreis C – Unsere Sehnsucht! (17.8.2019)

Schriftstellen:
Erste Lesung: Jer 38,4-6.8-10
Zweite Lesung: Hebr 12,1-4
Evangelium: Lk 12,49-53

Wir machen uns Vorstellungen vom Himmel, aber auch von der Hölle. Meistens ist das, was wir auf Erden als schön empfinden, noch umfangreicher als das, was wir uns unter einem Schlaraffenland vorstellen.

In der Tagesoration beten wir: „Es übersteigt alles, was wir ersehnen.“ Haben Sie noch eine Sehnsucht, und was ersehnen Sie? Geht es Ihnen wie mir, daß nichts Sie restlos erfüllen kann? Denn: „Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir.“ (Augustinus 354-430) Darauf bezieht sich unsere Hoffnung.

Oft erhoffen wir etwas, was wir schon kennen. Hier aber geht es um etwas Unbekanntes, „was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und keinem Menschen ins Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“ (1 Kor 2,9) Um dieses Reichtums der Verheißungen Christi willen, lohnt es sich, Christ zu sein. So läßt sich verkraften, daß die Kirche recht menschlich ist, eine Braut mit Runzeln, aber noch kein Reich Gottes!