30.4.2021

Kleine Ursache, aber große Wirkung

Es ist denkbar, daß der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien im Zusammenspiel mit anderen Kräften einen Tornado in Texas mitverursacht, den es ohne genau diesen Flügelschlag nicht gegeben hätte. Es ist ein Phänomen, das als sogenannter „Schmetterlingseffekt“ bekannt wurde.

Der Begriff geht zurück auf den amerikanischen Meteorologen Edward Lorenz (1917-2008). Siehe den Bericht „Edward Lorenz – Als der Schmetterlinkseffekt ein Chaos anrichtete“ vom 22. Mai 2017 auf BR Wissen und die Publikation des Physikers und emeritierten Hochschullehrers der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster H. Joachim Schlichting (* 1946) „Der flatterhafte Falter der Chaosphysik – Anmerkungen zum Schmetterlingseffekt“.