10.11.2020

Martin und das liebe Federvieh

Mit der Person des heiligen Martin von Tours (um 316/317-397) verbindet sich vielfältiges Brauchtum, unter anderem der Martinsumzug und das Essen der Martinsgans. Gänse sollen ihn verraten haben, als er sich versteckt hielt, weil er nicht Bischof werden wollte.

Im frühen Christentum begann mit dem Martinstag die Fastenzeit vor Weihnachten. Man durfte noch einmal gut essen. Außerdem war am Martinstag die Lehnspflicht fällig, die häufig in einer Gans bestand; darauf geht auch die Redewendung „Zu Martin eine Gans“ zurück. Der heilige Martin zählt zu den populärsten europäischen Heiligen und hat auch nach mehr als 1700 Jahren nicht an Aktualität verloren.