Neujahr 2019

Die Unerträglichkeit der vorübereilenden Zeit

Schriftstellen:
Erste Lesung: Num 6,22-27
Zweite Lesung: Gal 4,4-7
Evangelium: Lk 2,16-21

Papst Silvester I. gab dem letzten Tag im Jahr seinen Namen und Gaius Julius Caesar verlegte Neujahr vom 1. März auf den 1. Januar. Wie viele von uns haben wohl in der Zeit des Jahreswechsels gedacht oder gesagt: „Schon wieder ist ein Jahr vergangen!“ Die Jüngeren mögen das begrüßt haben, weil ein gestecktes Ziel näherrückt; die Älteren werden hinzugefügt haben: „Es geht immer schneller!“ Das ist natürlich ein subjektives Gefühl; denn objektiv bleiben, abgesehen vom Schaltjahr, die Abstände zwischen den Jahreswechseln gleich. Aber alten Menschen erscheinen sie kürzer und für sie kommt der Wechsel schneller, jungen Menschen oder Kindern hingegen kann dasselbe wie eine Ewigkeit vorkommen.

Als Christen wagen wir es auch, an diesem Tag ein Wort in den Mund zu nehmen, das uns im alltäglichen Zusammenhang nicht so leicht über die Lippen kommt: „Ein gesegnetes neues Jahr!“

Siehe Predigt zum 1. Januar 2019.