Samstag der 5. Fastenwoche, 13. April 2019

Die von Eva gepflückte Frucht, die verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, war ein Apfel; er schenkte Wissen.

In der griechischen Mythologie hat der Apfel eine besondere Bedeutung. Die Erdgöttin Gaia schenkte der Göttin Hera zu deren Hochzeit einen am Rande der Erde angepflanzten Apfelbaum. Dieser trug goldene Äpfel und gewährte ewige Jugend. Die Hesperiden, vier oder sieben Nymphen, hatten die Aufgabe, den kostbaren Baum zu bewachen.

Zur Hochzeit der Meeresnymphe Thetis waren mit Ausnahme der Göttin der Zwietracht Eris alle Götter eingeladen. Zornerfüllt warf diese einen goldenen Apfel mit der Aufschrift „Pulcherrimae – der Schönsten“ in die Festgemeinde. So wurde dieser zum Zankapfel zwischen den Göttinnen Hera, Athene und Aphrodite und letztendlich durch das Urteil des Paris zum Auslöser für den Troianischen Krieg.

Nach späterer griechischer Mythe war Dionysos, der Gott des Weines, auch der Schöpfer des Apfelbaumes. Er schenkte ihn Aphrodite. Dadurch wurde der Apfel zum erotischen Symbol.

Als runde Sache, so wie man sich das Weltall vorstellte, wurde der Apfel zum Reichsapfel als Zeichen der Macht.

Wozu diene ich?