26.6.2023

Schmerz und Freude

Zur Polarität der Schöpfung gehören auch Schmerz und Freude. Diese sind in uns jedoch nicht immer im Gleichgewicht. Manchmal fühlen wir uns sogar „himmelhoch jauchzend“ und dann wieder „zu Tode betrübt“. Diese sprichwörtlich gewordenen Ausdrücke stammen aus Johann Wolfgang von Goethes (1749-1832) Theaterstück „Egmont“:

„Freudvoll
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein,
Hangen
Und bangen
In schwebender Pein,

Himmelhoch jauchzend,
Zum Tode betrübt –
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt.“

Der Schriftsteller, Psychologe und Psychoanalytiker Arno Gruen (1923-2015) formulierte: „Wer Schmerzen nicht empfinden will, der wird auch wahre Freude nicht empfinden können."

Siehe auch Himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt.