7.1.2022

Warum brauchen wir Beziehungen?

Weil wir Teil eines allumfassenden Ganzen sind

Was wir Schöpfung nennen, ist ein Teil des großen Ganzen. Wir Christen nennen es Gott.

Statt aber die Teile zusammenzufügen, dividieren wir sie auseinander und bekämpfen uns gegenseitig. Aus der Einheit Licht und Dunkel machen wir eine Aufteilung in die Gegensätze Licht und Finsternis. In vielen Teilen der Erde wird es nicht mehr dunkel, siehe Licht im Dunkel der Nacht. Eine Gleichstellung zwischen Frau und Mann gibt es noch immer nicht. Im Patriarchat drängt sich trotz aller Bemühungen nach wie vor das Männliche in den Vordergrund und das Weibliche muß zurückstehen. Die Synthese wäre das Integrat von Weiblich und Männlich, wie es bereits der berühmte Kulturphilosoph Jean Gebser (1905-1973) gesehen hat.

Corona hat gezeigt, was angeordnete Beziehungslosigkeit anrichten kann. Depressionen sind oft die Folge der Vereinsamung.