7.8.2022

Welche Kriterien machen menschliches Leben aus?

Unter der Überschrift „Im Visier“ und den einleitenden Zeilen „Die Akademien der Wissenschaften schlagen vor, menschliche Embryonen, die bei der Befruchtung im Reagenzglas nicht in die Gebärmutter eingesetzt werden, für die Forschung freizugeben“ veröffentlichte Die Tagespost vom 9. September 2021 einen Artikel von Paul Cullen zur Fortpflanzungsmedizin.

Darin nennt er vier sogenannte SKIP-Argumente: „Die Zugehörigkeit zur Spezies Homo sapiens; die Kontinuität der menschlichen Entwicklung von der Befruchtung an ohne klare Zäsuren; die Identität des Embryos mit dem Fötus, des Fötus mit dem Kind, des Kindes mit dem Erwachsenen (man sagt, „als ich noch im Bauch meiner Mutter war“ und nicht „als das Wesen, aus dem ich später wurde, im Bauch meiner Mutter war“) sowie die Tatsache, dass der Embryo vom ersten Augenblick an das volle Potenzial zur Entwicklung des neuen Menschen in sich trägt; von außen kommt nichts Neues an Informationen mehr hinzu. Sie bilden die argumentative Grundlage des Lebensrechtes. Oft schon wurden die SKIP-Kriterien kritisiert, doch nie wurden sie überzeugend widerlegt.“

Siehe auch Wie wurde das Tier zum Menschen?