5.6.2019

Wohl und Wehe des Internets

Der Zugang zum Internet und dessen kompetente Nutzung sind heutzutage wichtige Aspekte im gesellschaftlichen Leben. Die Vergangenheit läßt sich in die Gegenwart holen und wird lebendig, sobald man sie vom Zeitstrahl löst.

Der Zeitungsleser hat den Eindruck, daß ihm die Gegenwart vorenthalten wird. Was er liest, ist geronnene Vergangenheit. Sämtliche Einwände, Argumente, Sichtweisen, Pointen, Anekdoten, Formulierungen, Deutungen, Nachrichten, Wendungen, Bilder und Wortspiele kennt er zum Beispiel schon von Twitter.

 

 

 

Mit rosarotem Bändchen eingebundene Päckchen mit Liebesbriefen ihrer Großeltern werden Enkelkinder kaum noch auf dem Speicher finden.

 

 

Freunde sitzen nebeneinander, sprechen aber nicht miteinander, sondern kommunizieren mittels der Technik.

 

 

 

Mütter schieben den Kinderwagen, aus dem das Baby sie anlacht, sie aber schauen auf ihr Smartphone.

 

Wie mit allen Erfindungen sollte es auch mit der Nutzung des Internets sein: Es sollte unser Diener bleiben und uns nicht beherrschen!